
Vertretung: World (ausgenommen Australien)
Die australische Sopranistin Eleanor Lyons studierte am Sydney Conservatorium of Music und perfektionierte sich anschließend an der Mariinsky Academy for Young Opera Singers in St. Petersburg sowie am Royal Northern College of Music in Manchester.
Gleich zu Beginn ihrer Karriere sang Eleanor Lyons die Partie der Anne Truelove in Strawinskys The Rake’s Progress an der Ungarischen Staatsoper in Budapest und war dort in weiterer Folge auch als Mimì in Puccinis La Bohème zu hören. Als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni gab sie ihr vielbeachtetes Rollendebüt an der Opera Australia in Sydney, während sie an der Vlaamse Opera in Antwerpen und Gent sowohl als Mimì als auch als Gretchen in einer szenischen Adaption von Schumanns Szenen aus Goethes Faust auf der Bühne stand. An der Semperoper Dresden gab sie ihr Hausdebüt als Leonore in Beethovens Fidelio unter der Leitung von David Afkham.
Als gefragte Konzertsängerin war Eleanor Lyons als Solistin in Brittens War Requiem beim Antwerp Symphony Orchestra sowie dem Noord Nederlands Orkest zu hören und trat als Solistin in Verdis Messa da Requiem in Erscheinung - darunter auch in einer von Christian Spuck choreographierten Produktion beim Adelaide Festival und am Opernhaus Zürich. Weitere Zusammenarbeiten im Konzertbereich beinhalten Mahlers IV. Symphonie und Berios Folk Songs mit dem Berliner Konzerthausorchester, Ravels Chansons Madécasses, Strauss‘ Vier letzte Lieder mit dem Budapest Festival Orchestra sowie Mahlers Das klagende Lied mit dem Sydney Symphony Orchestra unter Simone Young.
Eine besondere künstlerische Zusammenarbeit verbindet Eleanor Lyons mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs Elysées, mit welchem sie sich sowohl mit Beethovens IX. Symphonie als auch dessen Oratorium Christus am Ölberge und Missa Solemnis auf Europatournee begab. Mit Missa Solemnis war Eleanor Lyons auch bei den französischen Opern- und Musikfestspielen Les Chorégies d’Orange zu Gast und gab ihr Debüt beim Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons.
Weitere Engagements im Konzertbereich umfassen u.a. ihr Debüt beim MDR-Sinfonieorchester mit Ralph Vaughan Williams‘ Oratorium A Sea Symphony, Bruckners 150. Psalm mit den Wiener Symphonikern im Wiener Musikverein, Mahlers II. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Orchestra e Coro del Teatro Regio di Torino und dem Budapest Festival Orchestra, Mendelssohns „Lobgesang“-Sinfoniekantate mit den Wiener Symphonikern sowie Strauss‘ Vier letzte Lieder mit dem Budapest Festival Orchestra. Mit dem Sydney Symphony Orchestra war Eleanor Lyons als Freia in konzertanten Aufführungen von Wagners Das Rheingold unter Simone Young zu erleben.
Höhepunkte der vergangenen Saison beinhalten unter anderem die Partie der Leonore in konzertanten Aufführungen von Beethovens Fidelio mit dem Orquesta y Coro Nacionales de España, Brittens Les Illuminations mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Dvořáks Stabat Mater beim Rundfunksinfonie-Orchester Berlin, Poulencs Stabat Mater beim City of Birmingham Symphony Orchestra sowie Bruckners Te Deum mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra. Darüber hinaus war sie als Solistin in Mahlers VIII. Symphonie mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und in Brahms‘ Ein deutsches Requiem zu hören, sowohl beim Aarhus Symphony Orchestra als auch in einer szenischen Version beim französischen Insula Orchestra. Gleich zwei Rollendebüts gab Eleanor Lyons im vergangenen Sommer in Australien: Während sie an der Queensland Opera in Brisbane ihr vielbeachtetes Debüt in der Titelrolle von Dvořáks Rusalka gab, war sie unmittelbar darauf an der Western Australian Opera in Perth erstmals auch als Tatjana in Tschaikowskis Eugen Onegin zu erleben.
Projekte der aktuellen Spielzeit beinhalten Debüts beim Concertgebouw-Orchester als Solistin in Beethovens IX. Symphonie sowie bei den Münchner Philharmonikern mit Mendelssohns Psalm 42 Wie der Hirsch schreit und Schumanns Szenen aus Goethes Faust. Im Beethovenjahr 2027 wird Eleanor Lyons u.a. als Solistin in dessen IX. Symphonie beim Budapest Festival Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg zu Gast sein, während sie in einer Wiederaufnahme der mittlerweile legendären Inszenierung von Christine Mielitz als Leonore auch an die Semperoper Dresden zurückkehren wird. Zudem gibt sie, begleitet vom ORF Radio-Symphonieorchester, ihr Debüt am Wiener Konzerthaus in Brittens War Requiem.
Im Laufe ihrer bisherigen Karriere hat Eleanor Lyons mit Dirigent*Innen wie David Afkham, Marin Alsop, Marco Armiliato, Dennis Russell Davies, Iván Fischer, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, Marie Jacquot, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons, Petr Popelka, Michael Schønwandt, Lahav Shani, Aziz Shokhakimov, Kazuki Yamada und Simone Young zusammengearbeitet.
2026 | 2027
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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 8
Verity Wingate, Eleanor Lyons, Christina Gansch (Sopran), Štěpánka Pučálková, Yajie Zhang (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor), Rafael Fingerlos (Bariton), David Steffens (Bass)
Wiener Singverein, Wiener Sängerknaben, Tonkünstler-Orchester
Dirigent: Yutaka Sado
Label: Tonkünstler-Orchester | 2026
Ludwig v. Beethoven: Christus am Ölberge
Eleanor Lyons, Sebastian Kohlhepp, Thomas E. Bauer
Orchestre des Champs Élysées | Collegium Vocale Gent
Dirigent: Philippe Herreweghe
Label: Phi | 2022
Antonín Dvořák: Rusalka
Eleanor Lyons, Rusalka
Rosario La Spina, Der Prinz
Eva Kong, Die Herzogin
Warwick Fyfe, Vodnik, der Wasserkönig
Ashlyn Tymms, Jezibaba
Maia Andrews, Erste Waldfee
Eleanor Greenwood, Zweite Waldfee
Shikara Ringdahl, Dritte Waldfee
Shaun Brown, Der Wildhüter
Carlos Bárcenas, Der Jäger
Aylish Ryan, Die Küchenhilfe
Vladimir Fanshil, Dirigent
Sarah Giles, Regisseurin
Charles Davis, Bühnenbildner
Renée Mulder, Kostümdesignerin
Paul Jackson, Lichtdesigner
David Bergman, Videodesigner & Content Creator
Eugene Lynch, Regieassistent
Opera Queensland Chor
Queensland Symphony Orchester
Antonín Dvořák: Rusalka
Eleanor Lyons, Rusalka
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