16.04.2026
Die Uraufführung der Oper im Jahr 1904 geriet zum historischen Fiasko: Das Publikum der Mailänder Scala wusste mit dem exotischen Stoff nichts anzufangen. Doch Puccini glaubte an das Stück: „Meine Butterfly bleibt, was sie ist. Die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe!“ Er sollte Recht behalten: Schon wenige Monate später erlebte Madama Butterfly in abgewandelter Fassung bei ihrer Aufführung am Teatro Grande Brescia einen durchschlagenden Erfolg. Bis heute ist Puccinis „Tragedia giapponese“ eine der beliebtesten und berührendsten Opern überhaupt.
Nach ihrem erfolgreichen Rollendebüt in 2024 ist Ida Aldrian nun wieder als Butterflys Dienerin Suzuki an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben, abermals unter der Leitung von Alexander Joel. Dem Opernhaus an der Dammtorstraße wird sie auch in der kommenden Spielzeit als festes Ensemblemitglied verbunden bleiben und dort u.a. in einer Neuproduktion von Humperdincks Dornröschen und Gordon Kampes Störtebeker sowie als Lola in Mascagnis Cavalleria Rusticana zu hören sein.
Im Rahmen ihrer gewachsenen Verbindung zu dem Projekt The Wagner Cycles der Dresdner Musikfestspiele ist Ida Aldrian unmittelbar nach ihren Hamburger Vorstellungen als Wellgunde in Wagners Götterdämmerung unter Kent Nagano bei den Dresdner Musikfestspielen (14. Mai), im Friedrichsforum in Bayreuth (24. Mai), in der Hamburger Elbphilharmonie (26. Mai) und in der Kölner Philharmonie (4. Juni) zu erleben.
Besetzung
Barno Ismatullaeva, Cio-Cio-San
Ida Aldrian, Suzuki
Aebh Kelly, Kate Pinkerton
Atalla Ayan, Pinkerton
Kartal Karagedik, Sharpless
Daniel Kluge, Goro
William Desbiens, Il Principe Yamadori
Tigran Martirossian, lo zio Bonzo
Alexander Joel, Musikalische Leitung
Vincent Boussard, Inszenierung
Vincent Lemaire, Bühnenbild
Christian Lacroix, Kostüme
Guido Levi, Licht
Barbara Weigel, Dramaturgie
Alice Meregaglia, Chor
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Chor der Hamburgischen Staatsoper
16. | 18. | 24. | 29. April
9. Mai
Hamburgische Staatsoper
Puccini: Madama Butterfly